Webgate Anywhere 3.3 - Handbuch zur Installation und Administration
Clients WebDAV-Clients

9.5 WebDAV-Clients

WebDAV ist ein standardisiertes Protokoll zum Bearbeiten von Web-Ressourcen über eine Netzwerk-Verbindung. In WGA können TML-Module, CSS/JS-Module und Datei-Container per WebDAV editiert werden.

Zwar gibt es keinen speziellen WebDAV-Client zu WGA, aber diverse Web-Editoren, wie z.B. Macromedia Dreamweaver, bieten integrierte WebDAV-Unterstützung, über welche auch der WebDAV-Service von WGA angebunden werden kann. Hierfür ist lediglich die Angabe der Service-URL vonnöten. Diese besteht aus:

z.B.

http://wgaserver.meinefirma.de/WGAPublisher/webdav/contentdb/

Alternativ können sie den Datenbankschlüssel weglassen um alle Datenbanken der Domäne "default" einzubinden:

http://wgaserver.meinefirma.de/WGAPublisher/webdav/

Als Login verwenden Sie ein valides Autoren-Login für die jeweilige Content-Datenbank. Da über diese Schnittstelle lediglich Design gepflegt werden kann ist keine WGA-Client-Lizenz vonnöten.

Aufgrund der recht lockeren Spezifikation des WebDAV-Protokolls kann es zu Kommunikations-Problemen zwischen einzelnen WebDAV-Clients und der WGA-Implementierung von WebDAV kommen. Aufgrund dieser Unwägbarkeiten wird seit WGA 3.3 die Verwendung der Design Synchronisation anstelle des WGA-WebDAV-Protokolles empfohlen.

Ist ein WebDAV-Client mit WGA verbunden so sieht er folgende Verzeichnisstruktur, welche die Designdokumente der Datenbank repräsentiert (Kursive Zeilen stellen Verzeichnisse dar):

webdav-root
     - scripts
         - css
              - CSS-Script-Module...
         - js
              - JS-Script-Module...

     - files
         - Dateicontainer (Verzeichnisnamen entspricht Containernamen)
              - Dateien im Dateicontainer

     - tml
         - html
              - WebTML-Module, Medienkey "html"
         - xml
              - WebTML-Module, Medienkey "xml"
         - pdf
              - WebTML-Module, Medienkey "pdf"
         - Other media keys
              - Andere WebTML-Module
Haben sie URL-Variante 2 ohne Datenbankschlüssel gewählt, so zeigt ihre oberste Verzeichnisebene ein Verzeichnis pro Datenbank in Domäne "default", benannt nach dem jeweiligen Datenbankschlüssel. Die o.g. Struktur finden sie dann separat in jedem Datenbank-Verzeichnis.

Über diese Struktur können die dargestellten Module bearbeitet werden. Hierbei beinhalten die Dateien zu Script- und WebTML-Modulen den Programmcode der entsprechenden Dokumente. Eine Bearbeitung der Metadaten ist nicht möglich.

Sollen neue Module erstellt werden, so können die entsprechenden Dateien/Verzeichnisse mit Dateisystem-Funktionen erstellt werden. Es ist darauf zu achten, dass diese Dateien an der richtigen Stelle erstellt werden:


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