Websites im Internet werden nicht nur von Benutzern mit Browsern besucht sondern auch von Roboter-Prozessen welche den Inhalt von Seiten automatisch verarbeiten, z.B. um diese in einen Suchindex aufzunehmen.
Es sollte vermieden werden, dass Ihre Website für diese Roboter-Prozesse eigene Benutzerprofile anlegt. Roboter besuchen Ihre Site nicht nur häufig, sie sind auch oft nicht imstande ihre Aktivität dem Server als einheitliche Sitzung zu präsentieren. Dies resultiert darin, dass für jeden Roboter-Zugriff ein neues Benutzerprofil angelegt wird.
Da Roboter zudem oft automatisiert die gesamte Website durchsuchen, resultiert dies in einer großen Menge von Benutzerprofilen welche niemals benutzt werden und die Personalisierungs-Datenbank aufblähen.
Seit WGA 3.2 können sie über so genannte Agent Exclusions verhindern, dass diese Prozesse Benutzerprofile erstellen. Ein Agent Exclusion ist eine Konfiguration in welcher eine User-Agent-Kennung hinterlegt wird. Jeder Browser und jeder Roboter-Prozess sendet bei seinen Zugriffen eine solche Kennung mit und identifiziert damit die Art des zugreifenden Clients. Darüber sind also Roboter-Prozesse von echten Benutzern unterscheidbar.
Greift ein Roboter-Prozess auf WGA zu, der eine Kennung besitzt, welche durch ein Agent Exclusion definiert ist, so erstellt WGA kein Benutzerprofil. Stattdessen wird der WebTML-Umgebung ein Dummy-Profil zur Verfügung gestellt, welches zwar alle Aktionen am Profil erlaubt, jedoch keinerlei Daten dauerhaft speichert. Dadurch wird verhindert, dass TMLScript-Code, der auf das Vorhandensein eines Benutzerprofils angewiesen ist, in diesem Fall nicht mehr funktioniert.


Agent-Exclusions
