WebTML-Variablen können beliebige Werte annehmen. Sie können z.B. über das Attribut var erzeugt werden, welches sämtlichen WebTML-Tags zur Verfügung steht. Das Attribut leitet die Ausgabe des Tags in die Variable um.
Die Variablen können z.B. über den Tag <tml:item> wieder ausgelesen werden.
Es gibt unterschiedliche Variablentypen mit unterschiedlichen Gültigkeitsräumen und -dauern:
- Normale WebTML-Variablen (Attribut var) sind von ihrer Definition an im gesamten restlichen WebTML-Request verfügbar. Mit Ende des WebTML-Requests werden sie jedoch ungültig.
- Session-Variablen (Attribut sessionvar) sind von ihrer Definition an gültig, und zwar für den Rest der Sitzung des aktuellen Benutzers. Sie eignen sich entsprechend für Einstellungen die längere Gültigkeit benötigen.
- Portlet-Variablen (Attribut pvar) sind von ihrer Definition an im restlichen WebTML-Portlet gültig, in welchem sie definiert wurden. Durch diese Eigenschaft unterstützen sie die Modularität des Portlets, da so ausgeschlossen ist dass eine Portlet-Variable den restlichen WebTML-Code der Seite beeinflusst
- Session-Portlet-Variablen (Attribut psessionvar) sind von ihrer Definition an für den Rest der Sitzung des aktuellen Benutzers gültig, sind jedoch nur im WebTML-Portlet sichtbar, in welchem sie definiert wurden. Auch sie beeinflussen dadurch den WebTML-Code ausserhalb des Portlets nicht und unterstützen so dessen Modularität.


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