Web Content wird in WGA nicht nur für den normalen HTML-Browser publiziert, sondern kann in so unterschiedlichen Formaten wie WML (für mobile Browser) PDF (für den Adobe Reader) oder gar direkt als komprimiertes ZIP-File ausgegeben werden.
WebTML-Module sind dafür verantwortlich, in welchem Layout bzw. welcher Form die Content-Daten aufbereitet und zum jeweiligen Client geschickt werden. Da man für unterschiedliche Clients unterschiedliche Layouts braucht, und somit auch unterschiedliche WebTML-Module, kann ein WebTML-Modul eines Namens, z.B. "outer_standard" mehrfach vorliegen, und zwar für verschiedene Medienschlüssel.
Ein Medienschlüssel identifiziert ein Medium, in welchem WGA in der Lage ist zu publizieren, so wie HTML, PDF, WML und ZIP. Es handelt sich dabei um einen String der in der WGA-Konfiguration einem MIME-Inhaltstypen konkret zugeordnet wird. Vordefinierte Medienschlüssel und ihre Inhaltstypen sind:
- html - text/html
- xml - text/xml
- wml - text/wml
- pdf - application/pdf
- outer_standard/html
- outer_standard/xml
- outer_standard/xml
- outer_standard/pdf
/dbkey/mediakey/layout/contentkey
Wie man sieht wählt die URL also nicht nur das Layout (entweder explizit über "layout" oder indirekt über das Inhaltsdokument hinter "contentkey", in dessen Seitentyp ein äußeres Layout definiert ist), sondern auch den Medienschlüssel. Es sind also beide Informationen zur Auswahl eines Layouts, Name und Medienschlüssel, vorhanden welche WGA dann in das zu verwendende WebTML-Modul für die Ausgabe ummünzt.

Nun liegt es in der Verantwortung eintweder des Site-Designers oder desjenigen der die URLs zur Anwendung publiziert die richtigen Medienschlüssel für die richtigen Clients zu publizieren.


Medienwahl