Jedem WebTML-Modul wird ein Medienschlüssel zugeordnet der bestimmt, wie die gerenderten Ergebnisse dieses Moduls an HTTP-Clients geliefert werden. Daher sind Medienschlüssel weitestgehend ein Begriff aus der WGA-Anwendungsentwicklung. Sie können jedoch in der Administration definiert und mit konkreten Ausgabekonfigurationen verbunden werden.
Die Definition von Medienschlüsseln geschieht im WGA Manager unter Register "Mappings", Knotenpunkt "Media Mappings":.

Einem Medienschlüssel werden folgende Informationen zugeordnet:
- Ein MIME-Type unter welchem WebTML-Designs dieses Schlüssels an HTTP-Clients geliefert werden (HTTP-Header "Content-Type"
- Ein Flag, ob die Ausgabe dieses WebTML-Designs binärer Natur ist (z.B. bei der Online-Generierung von PDF-Dokumenten und ZIP-Archiven)
- Ein Flag, ob die Benutzer-Anmeldung über diesen Medienschlüssel per simplen HTTP-Login von Statten gehen soll (anstelle des normalen sitzungsbasierten Logins von WGA). Dies ist eine Konzession an HTTP-Clients die nicht sitzungsbasiert arbeiten können, z.B. ältere Handybrowser für WML-Seiten.
Seit WGA 4.0 können WGA-Designs ihre eigenen Medienschlüssel-Definitionen enthalten, welche automatisch in WGA registriert werden. Daher ist diese Art der Definition von Medienschlüsseln nicht mehr unbedingt erforderlich.
Einige Medienschlüssel werden von WGA vordefiniert und müssen weder im WGA Manager noch im Design definiert werden. Dies sind:
- html (Content-Type text/html)
- xml (Content-Type text/xml, HTTP-basiertes Login)
- wml (Content-Type text/wml)
- pdf (Content-Type application/pdf, binäre Ausgabe, HTTP-basiertes Login)


Medienschlüssel